Dienstag, 19. Februar 2013

Vietnam/ Ho Chi Minh City bis Phnom Penh 04-07.02.2013

Vietnam/ Ho Chi Minh City bis Phnom Penh 
04-07.02.2013


Ho Chi Minh City, das frühere Saigon ist die grösste Stadt Vietnams mit ca. 8 Millionen Einwohnern (und ca. 6 Millionen Töffli).





Die Namensänderung wurde nach dem Krieg zu Ehren des nord vietnamesischen Revolutionsführer Ho Chi Minh vorgenommen. 

In Ho Chi Minh war unsere Zeit leider etwas beschränkt. Wir haben deshalb an einem Tag am Morgen das Kriegsmuseum besucht, welches in der Stadt liegt, und am Nachmittag sind zu den Cu Chi Tunnels gefahren.
Die Cu Chi Tunnels wurden im Vietnamkrieg von den Vietcong gebaut und trugen zu deren Sieg bei. Am Tag lebten die Menschen in den Tunnels, am Abend stiegen die Krieger auf und kämpften.

Beide Ausflüge waren wirklich eindrücklich und haben uns auch persönlich sehr berührt.

Hier ein paar Bilder aus dem Museum











Auf diesem "Grill" wurden Gefangene gefoltert in dem sie bei vollem Bewusstsein grilliert wurden 

In diesen "Käfigen" wurden bis zu 3 Menschen gefangen gehalten

Hier noch einige Beispiele anderer Foltermethoden, die angewendet wurden




Wir waren sehr schockiert zu sehen, zu was normale Menschen unter abnormalen Umständen fähig sind.

Insbesondere da sich die Gewalt gegen die eigenen Mitmenschen richtete (Familien, Brüder kämpften gegeneinander). Die Folgen des Krieges sind bis heute spürbar. Man sieht heute noch viele verstümmelte und behinderte Menschen (auch viele Kinder).

Im Museum wurden die Amerikaner und die süd Vietnamesen (Kriegsverlierer) als die "Bösen" dargestellt. Uns ist schon klar, dass der Kriegsgewinner (nord Vietnamesen) die Geschichte des Krieges schreibt. Dass aber im Museum nirgends erwähnt wurde, dass auch die nord Vietnamesen abscheuliche Dinge getan haben, hat uns schon gestört.



Weltberühmtes Bild aus dem Krieg, das Mädchen (Phan Thi Kim Phuc) wurde von einer Napal- Bombe am ganzen Körper verbrannt, wobei dieses Bild auf ihrer Flucht entstand und die ganze Welt schockierte.



Cu Chi Tunnels



Berni beim Einstieg in eins der ehemaligen Cu Chi Tunnels



Berni liess sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen eins der original Tunnels zu erkunden und verschwand sogleich unter der Erde.

Die Tunnels sind extrem schmal, es ist stockdunkel und man kann sich nur kriechend und tastend fortbewegen.
Man begegnet auch so einigen Krabbeltieren und Fledermäusen.


Zum Glück kam Berni wieder heil aus dem Irrgarten empor


Berni und AK47
Bernis verschossene Munition :))



Abstieg in das Touristen-Tunnel, 100 Meter lang



Soviel zu Ho Chi Minh.
Am Tag danach sind wir in einer zweitägigen Reise via Mekong-Delta nach Phnom Penh, Kambodscha gereist.



Markt auf dem Mekong






Elephant-Ear Fish



Schlangen-Schnapps, schmeckt scheusslich



Diese hier war dafür noch lebendig



Hier kann man "ansatzweise" sehen wie breit der Mekong ist, für uns ist das schon fast ein See.


So war unsere Zeit in Vietnam auch schon vorbei. Vor allem die kleineren Städte wie Hoi An und Nha Trang haben uns sehr gefallen. Der Ausflug nach Halong Bay war auch trotz dem nicht ganz optimalen Wetter ein Highlight.


Weitere News dann aus Kambodscha, Phom Penh
Liebe Grüsse JaniBer

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